Trauer um Stiftungsratvorsitzenden Hermann Memmel

Die Thomas-Wimmer-Stiftung trauert um ihren langjährigen Stiftungsratvorsitzenden Hermann Memmel. Der ehemalige Münchner Stadtrat ist nach langer, schwerer Krankheit am vergangenem Freitag verstorben. Mit viel Engagement und Herzblut hat er sich für die Belange der Stiftung eingesetzt. Besonders am Herzen ist ihm das Andenken an Thomas Wimmer gelegen. Er bewunderte das Charisma und die Tatkraft des ehemaligen Oberbürgermeisters.

Die Thomas-Wimmer-StiftungHermann Memmel_SW ist in tiefer Trauer und in Gedanken bei seiner Familie.

Thomas-Wimmer-Stiftung beginnt 2019 mit einem Wechsel in der Geschäftsführung

Ab dem 15. Januar 2019 hat die, der Münchner Arbeiterwohlfahrt nahestehende, Thomas-Wimmer-Stiftung einen neuen Geschäftsführer.

J.-Peter Pinck übernimmt die Aufgabe von Horst Reiter, der in den letzten Jahren erfolgreich die Geschicke der Stiftung gelenkt hat, und demnächst seinen Ruhestand antreten wird. In der Tätigkeitszeit von Horst Reiter konnte die Thomas-Wimmer-Stiftung zahlreiche, wichtige Projekte unterstützen, in vielen Einzelfällen schnell und unbürokratisch Unterstützung anbieten und ihren Immobilienstand erweitern.

Jürgen Salzhuber, Vorsitzender der Thomas-Wimmer-Stiftung, sieht diese Entwicklung positiv „J.-Peter Pinck, ein langjähriger Mitarbeiter der AWO München-Stadt, hat in den verschiedenen Aufgabengebieten, die ihm anvertraut wurden, immer sehr gute Ergebnisse erzielt. Vor allem in seiner letzten Funktion als Leiter des Alten- und Servicezentrum Laim hat er einen nachhaltigen, positiven Eindruck hinterlassen. Er ist in München sehr gut vernetzt, auch durch seine Tätigkeit im Bezirksausschuss, was sicherlich der Stiftung zu Gute kommen wird.“

J.-Peter Pinck
J.-Peter Pinck

Stiftungsrat wie Vorstand bedanken sich bei Horst Reiter für seine erfolgreiche Geschäftsführertätigkeit in der Thomas-Wimmer-Stiftung und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit J.-Peter Pinck!

 

Grundstück „Seniorenzentrum Penzberg“ gekauft!

Am 21.08.2018 wurde der Verkauf des Grundstückes „Seniorenzentrum Penzberg“ in Penzberg an die Thomas-Wimmer-Stiftung (TWS) beschlossen, nach einer einstimmigen Entscheidung des Penzberger Stadtrates.

Ansicht des Pfründnerhauses auf dem Grundstück
Ansicht des Pfründnerhauses auf dem Grundstück

Das Grundstück mit 10.621 m² umfasst zwei Gebäude des Seniorenzentrums. Mit dem Kauf übernimmt die TWS auch die Verpflichtung durch einen Neu- oder Umbau die Pflegeeinrichtung für die Zukunft aufzustellen. In diesem Zusammenhang werden auch weitere Angebote wie eine Tagespflege, Betreutes Wohnen und ambulante Unterstützungsangebote geprüft. Außerdem soll die bestehende Gerontopsychiatrische Wohngruppe erhalten bleiben und Personalwohnungen errichtet werden.

Auch mit diesem Grundstückserwerb unterstützt und fördert die Thomas-Wimmer-Stiftung Menschen in schwierigen Lebenslagen und verfolgt nicht eigenwirtschaftliche – sondern sozial wirksame Ziele. Dieser soziale Grundsatz wird auch beim Kauf des Grundstückes „Seniorenzentrum Penzberg“ beibehalten.

Jürgen Salzhuber, Vorsitzender der Stiftung, erklärt, dass der Stiftung eine Sicherung der derzeitigen

Pressekonferenz zum Kauf mit der Bürgermeisterin Elke Zehetner, ihren Bürgermeisterkollegen, Jürgen Salzhuber und Max von Heckel

Arbeits- und Vertragsverhältnisse unabdingbar ist. Der vom bisherigen Betreiber getroffene Vertrag mit der privaten Novita GmbH wird bis auf Weiteres weiterbestehen. Die Rechtsansprüche der Bewohner*innen sind selbstverständlich gesichert. Die Thomas-Wimmer-Stiftung arbeitet in den ihr gehörenden Einrichtungen eng mit der AWO München-Stadt zusammen, dementsprechend ist dies ihr Wunschkandidat für die zukünftige Betriebsführung.

Betreutes Wohnen in Bayrisch Gmain – der Neubau ist fertiggestellt!

Am Wappachweg in Bayrisch Gmain wurde von der Thomas-Wimmer-Stiftung ein neues Gebäude für das betreute Wohnen für psychisch kranke Menschen gebaut. Der Neubau ist nun vollendet und bietet mit zwei Vollgeschoßen und dem Dachgeschoß Platz für 6 Nutzungseinheiten mit jeweils 20 m2. Die Thomas-Wimmer-Stiftung hat nicht nur das Grundstück erworben sondern auch den Neubau finanziert.

Richtfest für das Haus für Kinder Lincolnstraße

Rohbau für das Haus für Kinder Lincolnstraße 62 steht – wir feierten Richtfest!

Nach gar nicht langer Bauzeit fand in der Lincolnstraße 62 das Richtfest für das neue Haus für Kinder der Thomas-Wimmer-Stiftung (TWS) statt. Das moderne, lichtdurchflutete Gebäude liegt direkt neben einer schon bestehenden Kindertageseinrichtung, die sich schon sehr auf den Neubau freut.

In seiner Rede zum Richtfest betonte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Salzhuber die Wichtigkeit von Neubauten von Kinderbetreuungs-einrichtungen in der wachsenden Stadt München und vor allem auch am Standort der ehemaligen Ami-Siedlung, in der viele junge Familien leben. Er freut sich über den schönen, im Grünen gelegenen Neubau, der eine integrative Kindergartengruppe mit bis zu fünf Plätzen für Kinder mit Behinderung zusätzlich zu zwei weiteren Gruppen vorsieht.

Der Betrieb erfolgt über eine Gesamtleitung gemeinsam mit dem benachbarten Haus B.
Dort sind drei weitere DSC_1079

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Kindergartengruppen sowie vier Kinderkrippengruppen untergebracht. Insgesamt werden im Haus für Kinder 188 Kinder bis zum Schuleintritt betreut werden.

Im oberen Stockwerk des ca. 7,2 Mio. Euro teuren Gebäudes werden außerdem 30 Wohnungen für Mitarbeiter*innen der Münchner Arbeiterwohlfahrt vorgehalten. Jürgen Salzhuber hob diese Besonderheit deutlich hervor und betonte, dass die Thomas-Wimmer-Stiftung durch diese Maßnahme auch der großen Schwierigkeit von Erzieher*innen in München bezahlbaren Wohnraum zu finden, entgegenwirkt.

Hermann Memmel, Stiftungsratsvorsitzender, sprach davon, dass die Thomas-Wimmer-Stiftung im Sinne ihres Namensgebers handelt und Menschen in schwierigen Lebenslagen fördert und unterstützt. Einrichtungen wie das neue Haus für Kinder in der Lincolnstraße 62 tragen dazu bei.

Anschließend überbrachte die Bauleitung Anna Kretzmann einen bayerischen Richtspruch und dankte den Handwerkern. Das Richtfest endete mit einer zünftigen Brotzeit, die alle Gäste gemeinsam im Neubau genossen.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für den Dezember 2018 geplant.

Sarré Musikprojekt glänzte auch dieses Jahr mit Unterstützung der Thomas-Wimmer-Stiftung

Romeo und Julia – aber nicht in der klassischen Version. Die Sarré-Musikakademie machte etwas ganz Spezielles daraus. Alle Ausdrucksformen wie Tanzen, Singen, Sprechen, Bühnenbild und Kostüme schafften ein besonderes Kunstwerk. Die jugendlichen Darsteller hatten wieder ihr Herzblut in das auf das aktuelle politische Geschehen bezogene Stück gelegt. Es ging nicht um rivalisierende Gangs sondern um Flüchtlinge – aber Liebe und Leidenschaft, auch Schmerz und Tod sind zeitlose Themen.

Konzept und Regie sind von Julia Riegel und Verena Sarré

Die Thomas-Wimmer-Stiftung freut sich, dass mit ihrer Unterstützung das Sarré Musikprojekt wieder eine eindrucksvolle Produktion auf die Beine stellen konnte.

„Rama dama“ in Freimann! Erste Erfolge, aber wir bitten weiterhin um Spenden!

Am 17. März 2017 haben wir einen Spendenaufruf unter dem Kennwort „Rama dama Freimann“ gestartet, um die Familie Meinsberger, auf deren Grundstück Sprengmittel gefunden wurden, finanziell zu unterstützen.

Die Familie hat das Grundstück in den 50er Jahren über die Bayerische Landessiedlungs GmbH erworben, davon ausgehend, dass die Fläche nicht „belastet“ ist.

Jetzt der Schock! Es wurden 10 Tonnen Sprengmittel, vor allem Munition und Granaten, größtenteils aus dem zweiten Weltkrieg, gefunden und die Kostenschätzung für die Räumung und Evakuierung der Nachbarn beläuft sich mittlerweile auf an die 500.000 Euro!

Der Bund sieht sich nicht in der Pflicht, angeblich ist er in diesem Fall nicht Rechtsnachfolger der ehemaligen Reichsregierung, und so soll die Familie Meinsberger für die Kosten aufkommen.

Für Hermann Memmel, dem Vorsitzenden des Stiftungsrates der Thomas-Wimmer-Stiftung, ist das nicht hinnehmbar: “Wir werden weiter zu Spenden aufrufen! Bis jetzt haben sich bereits 252 Personen beteiligt, es wurden insgesamt 14.770,61 Euro gespendet. Jeder Euro ist wertvoll! Danke! Danke!“

Jeder kleine Beitrag hilft und der Spender kann seine Spende natürlich steuerlich geltend machen.

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN DE76 7002 0500 0006 894000, BIC BFSWDE33MUE

Kennwort: Rama dama Freimann

„Rama dama“ in Freimann – Thomas-Wimmer-Stiftung bittet um Spenden!

Die Umstände sind bekannt. In einem Garten im Münchner Norden werden rund 10 Tonnen Sprengmittel, vor allem Munition und Granaten, größtenteils aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Die sehr aufwendige Entschärfung und Entsorgung kostet Geld, zu viel Geld für die Eigentümerin des kleinen Grundstückes. Nach derzeitigem Informationsstand muss sie an die 200.000 Euro aufbringen und damit ist sie völlig überfordert.

„Hier ist die solidarische Stadtgemeinschaft gefordert. Die Unterstützung entspricht ganz den Stiftungszielen der Thomas-Wimmer-Stiftung“, meint Hermann Memmel, Vorsitzender des Stiftungsrates der Thomas-Wimmer-Stiftung und weist auf Thomas Wimmers Aktionen hin, wie das legendäre Rama dama.

Max von Heckel als Vorsitzender der Thomas-Wimmer-Stiftung hofft, dass dies die letzte große Rama dama Aktion in München ist und versichert: “Sollte der Bund doch noch für die Kosten aufkommen, werden die gesammelten Spenden einem Notfallfond zugeführt.“

Jeder kleine Beitrag hilft und der Spender kann seine Spende natürlich steuerlich geltend machen.

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN DE76 7002 0500 0006 894000, BIC BFSWDE33MUE

Kennwort: Rama dama Freimann

Thomas-Wimmer-Stiftung unterstützt das Sarré Musikprojekt

Die Thomas-Wimmer -Stiftung freut sich ein besonderes Musikprojekt unterstützen zu können.

Die gemeinnützige Sarré Musikprojekte gGmbH präsentiert mit finanzieller Unterstützung der Stiftung als diesjährige Neuproduktion „Die Zauberflöte für Familien“ mit über 60 Kindern, Jugendlichen und Flüchtlingskindern in der phantasievollen und familiengerechten Inszenierung von Opernregisseurin Julia Riegel in der Alten Kongresshalle in München. Das Bühnenbild gestaltet Caroline Neven DuMont, für die Kostüme zeichnet Eva Beldig verantwortlich.Liviu Petcu dirigiert das Orchester mit Musikern der Bayerischen Staatstheater.

Die faszinierende Geschichte über die Königin der Nacht, Papageno und das junge Liebespaar Pamina und Tamino  wird von den jungen Stimmen der Sarré Musikakademie gesungen – besonders begabte Jugendliche. In der  Regie von Julia Riegel werden mit einer großen Portion Humor und Augenzwinkern die grundlegenden Fragen des jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden illustriert. Dabei werden die Figuren der klassischen Märchenhelden der modernen Form der Fantasy-Ikonen angenähert, die sich letztlich der immer gleichen Bewährungsprobe stellen muss.

Die Ausstattung des Stückes ist speziell für Familien konzipiert und besticht durch ein außergewöhnliches Farbkonzept mit schillernden Kostümen, einer raffinierten Lichtregie sowie packendem Videodesign.

Die neue Version der Oper ist eine leicht gekürzte Fassung des Originalwerkes und hat eine Spieldauer von etwa zwei Stunden. Ein Überraschungs-Vorprogramm speziell für die jungen Zuschauer gibt es jeweils 30 Minuten vor Beginn der Vorstellungen im Foyer.

Premiere ist am 21. Dezember 2016 um 17:30 Uhr in der Alten Kongresshalle München auf der Theresienhöhe. Weitere Vorstellungen: 22. Dezember um 18:00 Uhr und 23.Dezember um 17:00 Uhr.

Tickets können über MünchenTicket bezogen werden und weitere Informationen über info@sarre-musikprojekte.de.

Die Thomas-Wimmer-Stiftung wünscht den Kindern und ihren Familien einen wunderschönen Abend!

Thomas-Wimmer-Stiftung unterstützt die therapeutische „Arbeit am Tonfeld® nach Heinz Deuser

Manche Kinder erobern die Welt stürmisch und mit Leichtigkeit, für andere ist es ein schwierigeres Unterfangen. Die Arbeit am Tonfeld hilft Kindern und Jugendlichen sich in diese Welt einzuordnen, indem sie ihr spontanes Bestreben aufgreift darin ihren Platz, ihr Selbstverständnis und ihren Selbstwert zu finden und aufzubauen. In ihrem komplexen Alltag sind Kinder oftmals überfordert und reagieren mit Entwicklungsproblemen. Sie brauchen dann eine gezielte Förderung, damit sie sich nach ihren Möglichkeiten optimal entwickeln und ihre Fähigkeiten nutzen können. Die Arbeit am Tonfeld bietet eine wirksame Hilfe, um verhinderte Entwicklungspotentiale aufzuholen und das Kind oder den Jugendlichen in seinen emotionalen und sozialen Bedürfnissen anzusprechen. Eine Vielzahl von Verhaltensauffälligkeiten und Schwierigkeiten kann so ausgeglichen werden.

Im letzten Kindergartenjahr konnte die Stiftung einen Jungen in seinem letzten Vorschuljahr mit 10 Einheiten am Tonfeld unterstützen. Er hat dadurch einen für ihn sehr hilfreichen Entwicklungsschub und „psychische Entzerrung“ erleben und erarbeiten können. Die Therapeutin, Erica von Wurmb-Seibel,  deren therapeutisches und lebenspraktisches Wissen sehr geschätzt wird, arbeitet in zwei Kindergärten der AWO München-Stadt – in der Winzererstraße „am Olympiaberg“ und am Hallstattfeld in Neubiberg bereits seit vielen Jahren mit den Integrationskindern.

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Das Tonfeld kann mit den Händen wahrgenommen, ertastet, erfahren werden. Das formbare Material lädt ein zu Erprobungen, es nimmt jede Berührung auf und stellt sich für unendliche Möglichkeiten zur Verfügung.